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Erweiterte Tracking-Setups mit benutzerdefinierten Attributen

In diesem Artikel erfährst du, wie du mit benutzerdefinierten Attributen Tracking-Setups für GA4, GTM und Meta Pixel stabil und zuverlässig umsetzen kannst.

Verfasst von Vanessa Haack

Mit benutzerdefinierten Attributen kannst du Elemente auf deiner Website eindeutig markieren und dadurch Tracking-Setups für Tools wie Google Tag Manager (GTM), Google Analytics (GA4) oder Meta Pixel deutlich stabiler und zuverlässiger machen.

Diese Methode ist besonders hilfreich, wenn du Klicks, Formulare oder andere Interaktionen messen möchtest, ohne dich auf Texte oder automatisch generierte CSS-Klassen zu verlassen.


Warum benutzerdefinierte Attribute sinnvoll sind

Viele Tracking-Setups greifen standardmäßig auf:

  • Button-Texte

  • CSS-Klassen

  • oder dynamische HTML-Strukturen

zurück. Die Herausforderung: Diese können sich durch Design- oder Textänderungen oder neue Veröffentlichungen schnell ändern und Tracking dadurch unzuverlässig machen.

Benutzerdefinierte Attribute lösen diese Herausforderung, indem sie ein stabiles, unveränderliches "Tracking-Markup" bereitstellen.

Dadurch ergeben sich unter anderem folgende Vorteile:

  • stabile Tracking-Struktur unabhängig von Designänderungen

  • keine Abhängigkeit von Button-Texten oder Klassen

  • einheitliche Logik für mehrere Tracking-Tools

  • sauber skalierbar für komplexe Funnels


Einrichtung der benutzerdefinierten Attribute

Schritt 1: Element auswählen

Gehe zu dem Element, dem du ein Attribut hinzufügen möchtest.

Schritt 2: Einstellungen öffnen

Bei einem Button: Klicke auf deinen Button und öffne über die drei Punkte die Option "Benutzerdefinierte Attribute".


Bei einem Formular: Hier kannst du auf das Pinselsymbol klicken und anschließend über die drei Punkte die Option "Benutzerdefinierte Attribute" öffnen.


Bei einem Formularfeld: Klicke auf das gewünschte Formularfeld, öffne über die drei Punkte die Einstellungen und wähle anschließend "Benutzerdefinierte Attribute" aus.


Bei einem Abschnitt: Klicke oben rechts auf die drei Punkte des Abschnitts und wähle anschließend "Benutzerdefinierte Attribute" aus.

Schritt 3: Data-Attribut hinzufügen

Klicke auf "Data-Attribut hinzufügen" und trage den Attributnamen und Wert ein.


Beispiel:

  • Attributname: data-track

  • Wert: pricing-button

Das resultierende Data-Attribut lautet dann:

data-track="pricing-button"

📌 Hinweis: Das Attribut selbst löst kein Tracking aus. Es dient als stabiler "Hook", den Tracking-Tools erkennen können. Darauf aufbauend können Events ausgelöst werden, z.B.:

  • Klick auf einen Button

  • Formular-Submission

  • Interaktionen auf bestimmten Seitenbereichen


Anwendung in verschiedenen Tools

1. Google Tag Manager (GTM)

Nachdem du das Data-Attribut in Onepage hinterlegt hast, kannst du es im Google Tag Manager für Tracking-Zwecke verwenden.

Beispiel: data-track="pricing-button"

Im GTM erstellst du dann z.B. einen Klick-Trigger, der prüft, ob das jeweilige Element dieses Attribut enthält. Darauf basierend kannst du ein Event auslösen und an Google Analytics 4 oder andere Tracking-Tools senden.

Die konkrete Einrichtung der Variablen, Trigger und Tags erfolgt direkt im Google Tag Manager und hängt von deinem individuellen Tracking-Setup ab. Weitere Informationen findest du in der offiziellen Google Tag Manager Dokumentation.

📌 Hinweis: Der Google Tag Manager "erkennt" das Attribut nicht direkt als Auslöser. Stattdessen wird das Attribut über eine Variable ausgelesen (z.B. eine DOM-Element-Variable oder eine benutzerdefinierte JavaScript-Variable). Diese Variable wird anschließend in einem Trigger als Bedingung verwendet.

2. Google Analytics 4 (GA4)

Nachdem du das Data-Attribut in Onepage hinterlegt hast, dient es als eindeutige Markierung eines Elements (z.B. eines Buttons oder Formulars).

Beispiel: data-track="pricing-button"

Diese Markierung wird von Tracking-Tools wie Google Tag Manager oder einem direkten Tracking-Setup genutzt, um Interaktionen wie Klicks oder Formular-Absendungen zu erkennen.

Diese Interaktionen können anschließend als Events an Google Analytics 4 übermittelt und dort ausgewertet werden.

📌 Hinweis: GA4 selbst liest keine Data-Attribute direkt aus. Das Attribut dient ausschließlich als technische Kennzeichnung für das jeweilige Tracking-Setup.

Die konkrete Einrichtung der Event-Erfassung erfolgt je nach Setup entweder über den Google Tag Manager oder direkt über das GA4-Tracking (gtag / Code).

Weitere Informationen findest du in der offiziellen Google Analytics Hilfe:
Google Analytics Hilfe-Center

3. Meta Pixel

Nachdem du das Data-Attribut in Onepage hinterlegt hast, kann dieses genutzt werden, um Interaktionen an das Meta Pixel zu übermitteln.

Beispiel: data-track="pricing-button"

Damit lassen sich z.B. Klicks auf Buttons oder andere wichtige Aktionen als Events erfassen und für Conversion-Tracking, Kampagnenauswertung oder Retargeting verwenden.

Die genaue Einrichtung erfolgt im Meta Events Manager oder über den Google Tag Manager und ist abhängig von deinem individuellen Tracking-Setup.

Weitere Informationen findest du in der offiziellen Meta-Dokumentation:
Meta Business Hilfe-Center


Wichtige Regeln

Verwende klare und eindeutige Namen:

  • hero-cta

  • pricing-button

  • contact-form

Vermeide:

  • Leerzeichen

  • Sonderzeichen

  • generische Namen wie button1

Halte bestenfalls eine einheitliche Naming-Struktur über die gesamte Website ein.


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